Warum Microsoft 365 kein Backup ist: Die 5 gefährlichsten Irrtümer
Ein unabhängiges Backup bei einem spezialisierten Anbieter ist keine Kür – sondern eine Notwendigkeit.
1. Synchronisation ist keine Datensicherung
Der häufigste Irrtum: „Meine Daten sind ja in der Cloud.“
Das Problem:
OneDrive und SharePoint synchronisieren Daten. Wird eine Datei lokal gelöscht, überschrieben oder durch Malware verschlüsselt, wird dieser Zustand sofort in die Cloud repliziert.
Die Folge:
Original und „Kopie“ sind gleichzeitig beschädigt.
Der Unterschied zum Backup:
Ein echtes Backup speichert zeitlich getrennte, unveränderliche Snapshots – unabhängig vom aktuellen Zustand der Produktivdaten.
2. Der Papierkorb ist kein Backup
Microsoft bewahrt gelöschte Daten je nach Dienst 30 bis maximal 90 Tage auf.
Das Risiko:
Viele Datenverluste fallen erst Wochen oder Monate später auf – etwa bei:
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stillen Ransomware-Angriffen
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versehentlichem Löschen ganzer Ordner
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fehlerhaften Automationen oder Skripten
Ist die Aufbewahrungsfrist überschritten, sind die Daten endgültig verloren.
Professionelle Backups erlauben dagegen frei definierbare Aufbewahrungszeiten – über Jahre hinweg.
3. Ransomware kennt die Cloud
Ein weitverbreiteter Irrtum: „Cloud-Daten sind automatisch vor Ransomware geschützt.“
Die Realität:
Moderne Ransomware greift gezielt:
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lokale Systeme
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Netzlaufwerke
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Cloud-Speicher via Synchronisation
Die Konsequenz:
Auch Versionen und Cloud-Dateien können verschlüsselt werden.
Die Lösung:
Ein vom Produktivsystem getrenntes, externes Backup stellt sicher, dass gesicherte Microsoft-365-Daten unabhängig von Synchronisation, Benutzerfehlern oder Ransomware wiederhergestellt werden können.
4. Shared Responsibility: Ihre Daten, Ihr Risiko
Microsoft kommuniziert es klar in seinen Verträgen:
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Microsoft → Betrieb und Verfügbarkeit der Plattform
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Kunde → Sicherung und Schutz der Daten
Ohne zusätzliches Backup trägt Ihr Unternehmen das volle Risiko bei:
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Datenverlust
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Cyberangriffen
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Compliance-Verstössen
Ein externes Backup ist daher kein Misstrauensvotum gegen Microsoft – sondern Best Practice.
5. Datenschutz & nDSG: Datenstandort entscheidet
Microsoft speichert Daten in global verteilten Rechenzentren. Für Schweizer KMU kann das rechtlich und organisatorisch herausfordernd sein.
Der Schweizer Vorteil:
Ein Backup in der Schweiz – etwa im SWISS FORT KNOX von MOUNT10 – bietet:
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klaren Datenstandort
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volle Datenhoheit
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hohe Rechtssicherheit nach nDSG
Gerade für sensible Unternehmensdaten ein entscheidender Faktor.
Microsoft 365 ist ein starkes Arbeitswerkzeug – aber kein Backup.
Wer seine Unternehmensdaten wirklich schützen will, braucht eine unabhängige, unveränderbare und geografisch getrennte Sicherung.